südindische musik

Tyagaraja (1767-1847) as visualised by S. Rajam

Tyagaraja (1767-1847) as visualised by S. Rajam

Karnatische Musik

Südindien ist für seine melodische Musik und mitreißenden Rhythmen bekannt. Eine Musiklehre und auch die dort gebräuchliche Art des Musizierens lassen sich bis in das Altertum zurückverfolgen. Seither haben Maler, Bildhauer und die Autoren der klassischen Tamil- und Sanskritliteraturen gerne das Musizieren mit Instrumenten dargestellt. Gesang- und Instrumentalrepertoire sind so zu einem Ganzen verschmolzen.

Eine vergleichbare Auffassung liegt dem schöpferische Mitgestalten zugrunde. Musikschaffende, Amateurmusiker wie Musikliebhaber nehmen daran auch im “Internet-Zeitalter” teil – vielleicht mehr denn je.

Die Musik Südindiens definiert sich aus einer Kombination von Theorie und bewährten Lernmethoden. Aufgrund ihres anhaltenden Erfolgs in der interkulturellen Musikszene zieht die “karnatische Musik” zunehmend das Interesse “westlicher” Musiker, Pädagogen und Studierender auf sich.

Aus “Denkweisen und Lernprozesse in der Musik Südindiens” von Ludwig Pesch
Die vollständige deutsche Zusammenfassung seines Beitrags zum Buch Integrated Music Education finden Sie hier >>

Artikel zur südindischen Musik und ihrer Vermittlung 

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