Eine musikalische Reise – für alle!

Eine musikalische Reise durch Südindien

Die Musik des südlichen Indien birgt viele Geheimnisse, aber soviel sei hier schon verraten: ihre Vielfalt verdankt sie der Lebensfreude und Mobilität von Menschen aus vielen Epochen und Regionen. Und weil dort recht unterschiedliche Kulturen zusammenfliessen eignet sie sich ganz besonders zum spontanen, gemeinsamen Musizieren – auch ganz ohne Vorkenntnisse!

Dazu nimmt uns der in Chennai ausgebildete, in Amsterdam lebende Flötist und Musikpädagoge Ludwig Pesch mit auf eine musikalische Reise. Für seine “Vermittlung von Geist und Leben Indiens” wurden ihm gleich zwei Kulturpreise verliehen.

Reise- und Lernziele

  • Tiere schenken Töne (Karnataka)
  • Innehalten: vom Klang des Glücks (Andhra Pradesh)
  • Frische Farben, forsche Formen (Kerala)
  • Zahlen, die klingen und swingen (Tamil Nadu)

Wie bei uns haben regionale Traditionen viel zur gemeinschaftlichen Kultur Indiens beigetragen. Zugleich ist jeder einzelnen auch etwas Besonderes zu eigen. Facetten, die auch unser Leben und Lernen bereichern können, sind Thema dieser musikalischen Reise.

Mehr über die “karnatische” Musik Südindiens mit interaktiver Landkarte >>


Dieses interkulturelle Programm wird den jeweiligen Altersgruppen und besonderen Möglichkeiten vor Ort angepasst. Es ist überall –  bei gutem Wetter auch im Freien – ohne technischen Aufwand realisierbar. Zur aktiven Beteiligung genügend Hände und Stimme.

Zeitlicher Rahmen: die kurze Variante entspricht einer Unterrichtsstunde, die längere ist ein Workshop für Kinder mit Eltern (Museum- und Sonderpädagogik), für Schüler oder Erwachsene. Dabei steht eine fantasievolle Übertragung von Rhythmen und Melodien in Bewegung und Bild zentral. Auf Wunsch wird gemeinsam mit Lehrern bzw. Betreuern ein zum Lehrplan, einem bestimmten Anlass oder einer Ausstellung passendes Programm zusammengestellt.

Die ganztägige Reise klingt vorzugsweise mit einer gemeinsamen Darbietung für Angehörige aus.

Kosten: nach Absprache – Honorar und Reisekostenerstattung mit Unterkunft gemäß ortsüblichen Standards.

Veröffentlichung von “Raum für Ideen? Zeit zum Spiel! Zum Sinn eines unbefangeneren Umgangs mit der ‘klassischen’ Musik Indiens”

Der Vortrag mit dem Titel “Raum für Ideen? Zeit zum Spiel! Zum Sinn eines unbefangeneren Umgangs mit der ‘klassischen’ Musik Indiens” von Ludwig Pesch wurde in Über Europa hinaus – Indiens Kultur und Philosophie: Disputationes 2015 veröffentlicht. ISBN: 978-3-7065-5522-7
Umfang: 152 Seiten (kartoniert, durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Fotos) und ist beim Studienverlag Innsbruck  erhältlich.

Mit Beiträgen von Bettina Bäumer, Heidrun Brückner, Erhard Busek, Veena Kade-Luthra, Karl-Josef Kuschel, Ludwig Pesch, Helga Rabl-Stadler, Claudia Schmidt-Hahn, Walter Slaje, Alarmél Valli, Michael von Brück und Annette Wilke.

Informationen über diese Veröffentlichung und alle hier genannten Autoren finden Sie auch auf Worldcat.org >>

Angaben aus der Verlagsmeldung:

MYTHOS INDIEN
Künstler, Religionswissenschaftler und Indologen begeben sich auf die Suche nach der indischen Spiritualität und ihrer Ausprägungen in Kunst und Kultur, erklären Kunstformen und Rituale und gehen der Frage nach, warum die Vielfalt der indischen Mystik und Ästhetik den Westen seit jeher fasziniert.

Der Bogen spannt sich von der wissenschaftlichen Abhandlung bis hin zum persönlichen Erfahrungsbericht der indischen Tänzerin Alarmél Valli, die ihren Körper als “tanzenden Tempel” versteht. Neben Erläuterungen zur Gestensprache hinduistischer Epen wird die spannungsvolle Wechselbeziehung von Musik, Religion und Lebensphilosophien beleuchtet und ermöglicht einen facettenreichen Einblick in Indiens Kultur und Philosophie. Literarisch wird die Annäherung an den Mythos Indien durch Texte von Stefan Zweig, Hermann Hesse, aber auch von Nietzsche und Beethoven, gewagt, die alle den Mythos Indien mit seiner spirituellen Vielfalt zum Inhalt haben.

Dieser Sammelband umfasst die Vorträge, die während der Disputationes im Rahmen der Ouverture spirituelle der Salzburger Festspiele 2015 gehalten wurden. Diese Disputationes wurden vom Herbert-Batliner-Europainstitut in Kooperation mit den Salzburger Festspielen ins Leben gerufen, um den spirituellen Prolog der Salzburger Festspiele mit Diskussionen und wissenschaftlichen Erörterungen zu bereichern und zur Reflektion über interkulturelle und interreligiöse Themen anzuregen.

Zugriff: 27-2-16

Lecture recital: Flutes and tambura – Netherlands

Private lecture-recital at Zoetermeer, 21 June 2014
performed by

Usha Ramesh & Ludwig Pesch – bamboo flutes
Mieke Beumer – tambura

About the musicians

Usha Ramesh and Ludwig Pesch were fellow pupils of Ramachandra Shastry (1906-92) during their student days at Kalakshetra College of Fine Arts in Chennai.

Having studied both music and painting – under renowned artist K. Sreenivasulu (1923-94) – Usha further developed her art after moving to Zoetermeer. She has followed courses at the Vrije Akademie and took private graphic lessons from Marjolein van der Velde. As flautist she worked with classical Indian dance ensembles performing at prestigious venues such as Korzo Theater (The Hague), Tropentheater (Amsterdam) and Concertgebouw (Amsterdam). She also gives presentations for school children.
Homepage: www.usha.mimemo.net

Ludwig accompanied his teacher on many occasions. He taught in several German universities incl. Göttingen, Lüneburg (E-learning courses) and Würzburg. For Bern University of the Arts (Switzerland), he conducted research on Kerala’s performing arts (Sam, Reflection, Gathering Together!). For Oxford University Press he wrote the The Oxford Illustrated Companion to South Indian Classical Music. He also enjoys introducing Indian music to school children, those with special needs and museum visitors (e.g. Tropenmuseum Amsterdam, Museum Rietberg Zuerich). More information >>

Mieke Beumer worked as art historian at the Amsterdam University Library. Her research brought her in contact with the cultures of South Asia. It is in this context that she came to immerse herself in Indian music and dance. More about her research >>

The tambura (tanpura) played by Mieke looks quite different from any typical Indian-made instrument. Hers is a modern version made from bamboo, redeveloped by a team of instrument makers in Berlin. Yet its simple shape also indicates what the ‘original’ tambura might have looked and felt like; and indeed, little more is needed than a few strings strung across a plain, well crafted resonator. Besides its rich sound, this tambura has yet another property that counts in Holland: it is easy to transport, even by bicycle!

More about

Art credit: www.Usha Ramesh

Nederlands / information in Dutch >>